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Mit dieser Broschüre beleuchten die Autoren Jürgen Hettinger und Rudolf van de Weyer zwar ein kleines, aber dafür höchst interessantes Teilgebiet der Zusammendrucke des Deutschen Reiches.

Die Einheitsgeberstreifen des DRIm ersten Teil der Broschüre werden die Hintergründe, die zur Herausgabe von Einheitsgeberstreifen führten, ausführlich dargestellt. Es werden sowohl der Vorläufer-Zeitraum von 1935 bis 1939 besprochen – als es nur privat betriebene Automaten gab – als auch die „amtliche“ Periode, in der die Einheitsgeberstreifen (Zusammendrucke) zum Einsatz kamen. Bisher war kaum bekannt, dass die Marken nicht lose aus den Automaten kamen, sondern in bedruckten Umschlägen und mit Post- und Ansichtskarten an die Postkunden abgegeben wurden.

Die reich bebilderten Ausführungen basieren auf umfangreichen Recherchen und Sammlungen, so dass nicht nur Zusammenhänge plausibel erklärt, sondern auch teils erstmalig Informationen und Fotos aus dem Bundesarchiv in Berlin publiziert werden.

Der zweite Teil der Broschüre widmet sich der Katalogisierung der Umschläge und Karten, die zusätzlich zu den Marken über die „Geber“ (Automaten) abgegeben wurden. Über 150 Abbildungen allein in diesem Bereich geben einen umfassenden Überblick über diesen Zeitraum der Postautomation.

Da es sich bei diesen Belegen nicht um Auktionsware handelt, wird der interessierte Sammler etwas Spürsinn brauchen, um bei Händlern, im Verein oder auf Messen fündig zu werden. Aber das macht ja auch den Reiz des Sammelns aus.

Eine rundum empfehlenswerte Broschüre für alle, die sich mit Zusammendrucken, dem Deutschen Reich oder der Postautomation beschäftigen.

Diese Erstausgabe über die Einheitsgeberstreifen war die zweite Gratis-Jahresgabe 2012 an unsere Mitglieder. Sie enthält 119 farbige DIN A5-Seiten. Sie ist inzwischen vergriffen.